Eigenentwicklung
Zeiterfassung für die Baustelle
Eine native iOS App für Metallbau Danner: Arbeitszeiten werden dort erfasst, wo sie anfallen — nicht abends am Küchentisch aus dem Gedächtnis. Seit der Einführung im täglichen Einsatz.
Ausgangslage
Was vorher das Problem war
Die Zeiterfassung im Handwerk scheitert selten am Willen, sondern an der Reibung. Vier Punkte kamen immer wieder:
- Stunden werden auf Zetteln notiert und abends — oder am Monatsende — abgetippt.
- Was auf welche Baustelle gebucht wurde, weiß nur der, der dabei war.
- Die Abrechnung wartet jedes Mal auf die letzten fehlenden Zettel.
- Fertige Bürolösungen setzen einen Schreibtisch voraus, den es auf der Baustelle nicht gibt.
Die App
Wie sie gelöst ist

Erfassen in Sekunden
Kommen, gehen, Baustelle wählen — mehr braucht es im Alltag nicht. Große Flächen statt kleiner Felder, weil hier oft mit Arbeitshandschuhen getippt wird.
Auf das Gerät zugeschnitten
Nativ für das iPad gebaut. Der große Bildschirm zeigt Tag, Baustelle und Auftrag nebeneinander — kein Wischen durch Untermenüs.
Nur intern
Die App liegt nicht im öffentlichen App Store, sondern nur auf dem Tablet im Betrieb. Niemand braucht dafür ein privates Gerät oder ein eigenes Konto.
Ergebnis
Vom Zettel aufs Tablet
Vorher
Jeder schrieb auf einen Zettel, wann er wo war und was er gemacht hat. Manche gleich, manche abends aus dem Gedächtnis, manche am Freitag für die ganze Woche. Im Büro wurde daraus am Monatsende eine Aufstellung getippt — samt Rückfragen bei jedem, dessen Zettel fehlte, nass geworden oder schlicht nicht zu entziffern war.
Heute
Im Betrieb steht ein Tablet. Wer kommt, geht oder die Baustelle wechselt, tippt es dort ein — in dem Moment, in dem es passiert. Datum, Uhrzeit und Auftrag hängen von Anfang an zusammen und werden gespeichert, statt später zusammengesucht zu werden.
Der Unterschied ist nicht die Technik, sondern der Zeitpunkt: Die Stunden stehen am Ende des Tages fest statt am Ende des Monats. Was niemand mehr braucht, ist das Erinnern.
Derselbe Weg funktioniert für jeden Ablauf, der täglich stattfindet und heute auf Zetteln oder in einer Tabelle hängt — Materialverbrauch, Fahrten, Übergabeprotokolle.
Haben Sie so einen Ablauf im Betrieb?
Beschreiben Sie ihn kurz. Oft zeigt sich schon im ersten Gespräch, ob eine eigene App den Aufwand wert ist — und manchmal auch, dass sie es nicht ist.